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Was gibt's zu sehen? Der Tierpark Klingenthal ist eine mittelgroße Einrichtung, die neben heimischen Tierarten auch zahlreiche ´Exoten´ zeigt. Gleich am Eingang wird man vom alten, massiven Grizzly-Bären-Käfig begrüßt, der mittlerweile durch eine vollverglaste Freianlage ergänzt und erweitert wurde. Der Tierpark hält ansonsten vor allem Haustiere und einige einheimische und exotische Wildtiere. Darunter seien die Mähnenspringer, Esel, Ponys, Waschbären und Füchse genannt. Ausgerechnet das seltenste Tier im Tierpark, der in der Natur hoch bedrohte Persische Leopard, muß noch immer mit einem engen Käfig aus DDR-Zeiten Vorlieb nehmen. Das alte Hirschgehege wurde mit viel Glas und Holz für Wölfe umgebaut. Im Warmhaus wurden Landschaftsvitrinen gestaltet, die zum Beispiel Aras und Grüne Leguane beherbergen. Auch die Affenanlagen wurden zusammengefaßt und die Außenanlage der Rhesusaffen vergrößert. In mehreren alten Volieren leben verschiedene Fasane, Sittiche, Waldkäuze, Bussarde und Schnee-Eulen. Neben den neuen Gehegen hat der Tierpark aber vor allem mit vielen Altlasten zu kämpfen, wie alten Käfigen und Gehegen für Raubtiere und Huftiere. In Klingenthal lebte einst der größte Grizzlybär der Bundesrepublik. Eine Standhöhe von 2,60 m und 700 Kilogramm erreichte ´Taps´. Der Publikumsliebling starb im Februar 2002, wird aber im Naturkundemuseums der Bevölkerung Chemnitz erhalten bleiben. Großen Wirbel verursachte Wölfin Bärbel. Sie war im Winter 2002 aus dem Tierpark ausgebüxt und bis nach Niedersachsen ausgewandert. Dort fand ihr Leben ein jähes Ende: Ein Jäger erschoß die Wölfin illegal. Die Öffentlichkeit war empört.
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